Terror und Globalisierung machen Angst

Glück gehabt, oder gut gearbeitet, oder beides? Drei dem IS Terror zugewandte Syrer haben Sicherheitskräfte gestern in Norddeutschland vor den Toren von Hamburg festgenommen. Der Terror ist in Deutschland angekommen. Berichte und Warnungen gab es schon viele, doch nun ist er quasi direkt vor der Tür, unter uns und mitten im Alltag, der nur scheinbar normal weiter geht.

Denn tatsächlich nimmt die Angst der Menschen zu. Jeder von uns könnte von den irren Aktionen der Fanatiker betroffen sein. Die äußerliche Normalität der Festgenommenen, die scheinbar unspektakuläre Art, wie deren Leben in den vergangenen Wochen gelaufen ist, macht Angst, nicht nur im Umland von Hamburg, nicht nur in Norddeutschland, aber im ganzen Land.

Das politische Gemecker um unzureichende Registrierungen ist unnötig: Zum einen ist das im November Versäumte längst nachgeholt, zum anderen waren die Herren registriert, und das sogar mehrfach. Wie überhaupt kann eine Person zuverlässig an der Grenze zur EU identifiziert werden? Da gibt es gefälschte Pässe, weg geworfene Dokumente, um eine anderen Herkunft angeben zu können, ein anderes Alter und vieles andere mehr.

Warum ausgerechnet US-Dienste entscheidende Hinweise zur Identität gaben, das allerdings ist schon wundersam!

In jedem Fall: Ein großer Dank an alle, die an den wochenlangen Ermittlungen und den Festnahmen beteiligt waren! Wir werden es lernen müssen, mit neuen Ängste umzugehen. Auch das gehört zur Globlisierung.

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