ASTANA: Vom Ort der Verbannung zur Hauptstadt von Kasachstan

Strafgefangene schickte man an diesen Ort. Im Sommer sollte die enorme Hitze von über 40 Grad sie quälen, im Winter die extreme Kälte von minus 40 Grad sie erfrieren lassen. Wer hier überlebte, hatte schieres Glück. Heute erinnert nur noch das Kürzel des Flughafens an diesen Ort: TSE – Tselinogorsk.

Heute ragen an dieser Stelle gläserne Fassaden empor.Weltbekannte Architekten haben ihre Spuren hinterlassen, Norman Foster und andere. Foster errichtete Chan Shatyr, das Einkaufzentrum in Form eines Zeltes. Es zeigt auf besonders klare Art die Herausforderung der Region. Auf vier Etagen reihen sich modische Geschäfte und internationale Restaurants aneinander. In der obersten Etage erwartet den Besucher ein Schwimmbad mit Strand bei stets angenehmen Temperaturen. Die gläserne Fassade bietet vom Strand einen Rundblick auf die umliegende Steppe: bei minus 40 Grad ebenso wie bei plus 40 im Sommer.

Die kleine Stadt Tselinogorsk, gleich neben der großen Hauptstadt, hat bis heute ein normales Stadtbild mit Bussen und Bahnen, Märkten und vielen kleinen Häusern, in denen längst nicht alles glänzt! Daneben die neue Hauptstadt, die mittlerweile auch international durch viele Konferenzen bekannt ist, und durch die EXPO 2017.

„Wir können die Natur besiegen“ war das Motto, mit dem diese Stadt und Region zur Hauptstadt wurde. Ein enormer Energieverbrauch ist dazu erforderlich. Aber davon hat Kasachstan genug. Jetzt ist Astana zwanzig Jahre alt, wächst und ist für  mehr als eine Million Menschen (März 2018) die Heimatstadt und geworden und zugleich die Hauptstadt von Kasachstan.

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