Armenien

Armenien ist das kleinste Land im Südkaukasus. Die Armenier sind das älteste christliche Volk der Welt, heisst es. Seit über 2700 Jahren sind sie im Gebiet zwischen dem Hochland Ostanatoliens und dem Südkaukasus heimisch.

Nur etwa 3 Millionen Armenier leben in der Armenien. Armenische Gemeinden gibt es aber in vielen Ländern: Im Iran und in Georgien, Armenier in Abchasien,  in Aserbaidschan (seit dem Konflikt um Bergkarabach nahezu vollständig geflohen), in der Türkei, im Irak, in der Ukraine, Polen, Ungarn, Rumänien und in Bulgarien.

Eine große armenische Diaspora gibt es auch in Russland (Moskau, Sankt Petersburg, Rostow am Don), Frankreich, den USA, Kanada, Australien, Südamerika (vor allen in Argentinien und Brasilien), sowie im Nahen Osten.

Die Armenisch-Apostolische Kirche wurde im Jahr 300 der christlichen Zeitrechnung gegründet. Berühmt sind ihre uralten christlichen Kirchen und Klöster sowie die Schätze, die dort lagern.

Die großen Pipelines, die den Kaukasus durchqueren, umgehen Armenien.

Kurzinfo

  • Amtssprache: Armenisch
  • Hauptstadt: Eriwan mit 1,11 Mio. Einwohnern (Stand: 2011)
  • Staatsform: Republik
  • Fläche: 86.600 qkm  davon 4.400 qkm Nagorno Karabakh (Bergkarabach)
  • Einwohnerzahl: 3,06 Mio. (geschätzt, Stand: Juli 2014; viele Armenier leben jedoch als Saisonarbeiter in Russland), davon 98,1% Armenier, sowie Russen, Kurden, Jesiden, Griechen
  • Religion: 92,6% Angehörige der armenisch-apostolischen Kirche, die im Jahre 301 als erste christliche Staatskirche gegründet wurde
  • Bevölkerungsdichte: 107,4 Einwohner pro km²
  • Pro-Kopf-BIP : 2.846 US$ (108.)
  • Währung: Dram (AMD)
  • Zeitzone: UTC+4
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