Kirgisistan

Kirgisistan, ein kleines Land mit großen Bergen, grenzt im Norden und Nordosten an Kasachstan, im Westen und Nordwesten an Usbekistan, im Süden und Südwesten an Tadschikistan und im Süden und Südosten an China.

Die Berge mit ihren Wasserläufen bescheren den 6 Millionen Kirgisen Energie und ausreichend Wasser. Sie könnten einiges davon an die Nachbarn Usbekistan und Kasachstan verkaufen, denn die brauchen es dringend. Doch so weit geht die Zusammenarbeit  – noch – nicht. Sie ist das Ziel der Zentralasienstrategie der EU.

Die wechselvolle, politische Entwicklung der letzten Jahre führte in Kirgisistan zu zahlreichen Reformen und großen Fortschritten bei der Demokratisierung des Landes.

Die deutsch-kirgisistanischen Beziehungen sind historisch durch die deutsche Minderheit in Kirgisistan geprägt. Erste Siedlungen deutschstämmiger Mennoniten gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Deutschstämmige auch nach Kirgisistan zwangsumgesiedelt; eine weitere Zuwanderungswelle setzte in den fünfziger Jahren ein.

Heute bietet Kirgisistan im Innern des Landes ein buntes Bild und eine beeindruckende Dynamik.

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Kurzinfo:

  • Amtssprache: Kirgisisch, Russisch
  • Hauptstadt: Bischkek
  • Staatsform: Parlamentarisch-präsidentielle Demokratie
  • Fläche:  198.500 km2
  • Einwohnerzahl: Rund 6,2 Millionen Einwohner (2018); circa 80 Nationalitäten davon Kirgisen 70%, Usbeken 15%, Russen 8,4% und etwa 8.000 Deutschstämmige (Zensus 2009). 600.000 Gastarbeiter in Russland (Quelle: AA Deutschland)
  • Religionen: 80% sunnitische Moslems, 16% russisch-orthodoxe Christen und andere Glaubensbekenntnisse
  • Pro Kopf Einkommen: circa 1.137 US-Dollar pro Jahr
  • Zeitzone: MEZ +5

Links: UNDP BMZ

 

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