Ein neuer Hochgeschwindigkeitszug rast seit dem 3. Mai von Taschkent nach Chiwa, und zurück, drei Mal jede Woche. Er verbindet damit die viel besuchten Touristenziele im Osten mit denen im Westen von Usbekistan – dazwischen liegen weite Steppen und Wüste. Der neue Zug verbindet damit die Hauptstadt Taschkent mit der historischen Stadt Chiwa.
Ich war schon sehr oft auf dieser Strecke unterwegs, mal mit einem Propeller-Flugzeug, mal mit einen Düsenflieger, mal mit dem Bus. Unten gibt es dort nicht viel zu sehen, außer Sand – Steppengräser – Sand. Aber sowohl der Osten mit Taschkent, Samarkand und Buchara, als auch der Westen mit der alten Stadt Chiwa sind faszinierende, höchst beeindruckende Reiseziele in Usbekistan.
Die Einführung des neuen Zuges ist Teil der laufenden Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur Usbekistans. Die modernen Hyundai-Rotem-Züge sollen die Reisezeit zwischen Taschkent und Chiwa erheblich verkürzen. Zuvor dauerte die Fahrt auf dieser Strecke etwa 14 Stunden. Die neuen Züge werden mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h angegeben und verfügen über mehrere Wagen, darin rund 389 Sitzplätze, zu je etwa € 60.
Auch zwischen Taschkent, Samarkand und Buchara fahren schon seit mehreren Jahren Hochgeschwindigkeitszüge. Auch die kenne ich gut. Sie sind komfortabel, ähnlich den ICEs in Deutschland. Und in Usbekistan swerden sogar Speisen und Getränke im Zug serviert. Kritisch anzumerken ist, dass die Züge oft schon früh ausgebucht sind. Wer reisen möchte, muss sich also zeitig buchen.
Die neue Route wird nicht nur den Personenverkehr erleichtern, sondern auch zur Förderung des Tourismus, der regionalen Mobilität und der wirtschaftlichen Entwicklung Usbekistans beitragen.








