Es war ein großartiger Sieg, nicht nur für Peter Magyar, aber für alle in Ungarn, die sich schon lange wieder nach einer Demokratie sehnen, – ein Sieg für Europa und die EU, die mit viel Geduld die Störmanöver des scheidenden Präsidenten Viktor Orban erduldet hat. Ein wichtiger Sieg ist es auch für die Ukraine, die nun endlich auf mehr Unterstützung von der EU hoffen darf.
„Die Ungarn können doch noch alleine denken“, stellt anerkennend eine Frau der älteren Generation und aus dem Nachbarland Rumänien fest, „da können Putin und Trump machen, was sie wollen.“
Jetzt kann man dem neuen Präsidenten nur noch gutes Gelingen wünschen. Es wird eine gewaltige Aufgabe, die von seinem Vorgänger alle nach dessen Gefallen eingesetzten Schalter und Verwalter auf neue Ziele einzustimmen, oder sie mit neuen Aufgaben zu versehen. Aber das sollte gelingen, bei einem so kräftigen Rückenwind von der Bevölkerung.

