Endlich, ein weiterer Schritt für die Zusammenarbeit in der EU ist getan: Gemeinsame Investitionen in Offshore Windparks in der Nordesee. Das haben Deutschland und Dänemark sowie Energieministerinnen und -minister am Montag beim Nordsee-Gipfel in Hamburg beschlossen. Europa werde damit insgesamt widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger, stellte Kanzler Friedrich Merz fest. Man wolle mehr koordinieren und enger kooperieren. Außerdem solle die Offshore Windenergie effezienter werden.
Schon jetzt stehen rund 1.600 Windräder vor deutschen Küsten. Tausende weitere sollen bis 2050 hinzukommen. Der Platz wird bald knapp, hieß es schon vor einigen Jahren im BSH, dem Bundesamt für Schifffahrt und Hydrografie. Das BSH analysiert die Nutzung der Meeresflächen und vergibt die Flächen, auf denen Windpark errichtet werden dürfen. Dabei müssen die Schifffahrtsrouten ebenso berücksichtigt werden wie die Beschaffenheit des Meeresbodens und Tiefe.
Die neu zu bauenden Windparks sollen klimafreundlichen und preisgünstigen Strom in mehrere Länder liefern, die jetzt kooperieren.
Zu den ersten Bürger-Offhshore Windparks:
Deutschlandfunkd: Die stillen Windmueller aus dem hohen Norden


