Neue Brücken auf der Seidenstraße

Wenigen Wochen ist es her, da flog Erlan Idrissov, Außenminister Kasachstans, nach Taschkent, Usbekistan, und besuchte den dort erst kurz zuvor gewählten neuen Präsidenten. Ein Besuch, der aufhorchen ließ.

Gestern nun fuhr der Präsident von Usbekistan, Shavkat Mirsiov (Шавкат Мирзиёев), nach Turkmenistan und traf dort Gurbangulyi Berdymuhamedov (Гурбангулы Бердымухамедов), den Präsidenten von Turkmenistan – ein Ereignis von großer Bedeutung. Denn die beiden Amtstäger beschlossen eine strategische Partnerschaft und begründen damit neue Etappe. Sie beenden eine Zeit der Isolation voneinander und beginnen eine Zusammenarbeit, die für beide Seiten wie auch für die Region insgesamt Erfolge verspricht.

In den Jahren nach dem Ende der Sowjetunion hatte jeder der in Zentralasien neu entstandenen Staaten seinen eigenen Weg eingeschlagen. Der Wettbewerb miteinander war stärker als der Wunsch nach einer Zusammenarbeit.

Die neue Partnerschaft wie auch die neu wiederhergestellten Verbindungen Usbekistans zu den Nachbarstaaten Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan wecken neue Hoffnungen für eine regionale Zusammenarbeit der Länder in Zentralasien mit Usbekistan in deren Zentrum. Damit öffnen sich große neue Chancen für die zukünftige Entwicklung auch für die Wirtschaftsbeziehungen nach Europa und auch nach China. Eine neue Etappe auf der Seidenstraße!

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