Ukraine – Café Kiev in Berlin

Kaffee im Café Kiev, das war gestern ein Erlebnis! Der Kaffee war gut, aber eher ein Nebeneffekt. Einen ganzen Tag lang gab es Informationen und Diskussionsrunden, eine 3-D Fotoshow und eine Fotoausstellung, dazu eine Bilderausstellung von Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine, dann Stände mit Flechtwerk, bestickter Kleidung und Lederartikel, und Stände mit typischem Essen. Diskussionsrunde auch: wie steht es um eine EU-Mitgliedschaft für die Ukraine? Ein weit gefächertes Spektrum an Themen.

Die Info-Angebote liefen in sechs Räumen parallel, alles um und über die Ukraine. Die orthodoxen Kirchen waren ebenso Thema wie die Energieleitungen, die Situation an der Front ebenso wie Schilderungen aus der Zivilgesellschaft. Oder auch die Probleme derer, die von der Front zurückkehren. Thema war auch die Münchner Sicherheitskonferenz, und auch Untersuchungen über die Angst der Deutschen.
Das ganze, zwei-etagige Café-Gebäude brodelte von Gesprächen in Deutsch, Ukrainisch, Russisch und Englisch.

Besonders beeindruckt hat mich eine Diskussion von politischen Akteuren und Diplomaten, die mit fachkundiger Moderation diskutieren, wie die zukünftige Politik gegenüber Russland aussehen soll. Klar wurde: Es wird eine andere Politik gegenüber Russland geben als zu den weiteren Staaten um Russland herum. Deutlich zu sehen auch: Die Europäer sind einiger als ich sie je gesehen habe. Und: Die früheren sowjetischen Staaten haben wertvolle Erfahrungen, die in die zukünftige Politik der EU stärker einfließen sollten!

Es war ein sehr erfolgreiches Event, zu dem die KAS eingeladen hatte, mit Präsenz verschiedener, weiterer Organisationen. Die am stärksten vertretene Altersgruppe waren die zwischen 20 und 45. Das macht Hoffnung!

Hier noch einige optische Eindrücke

 

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für eine Nachricht, die auch uns Hoffnung gibt, dass wir Nationen zusammen einen wichtigen Unterschied machen können! Es ist ja so wichtig dass die jüngeren Generationen auch dabei sind.

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