Neue Abenteuer heute mit der DB.
Die erste Regional-Bahn des Tages fährt nicht – Personal erkrankt. Die zweite fährt pünktlich los, dann hält sie auf halber Strecke, denn ein anderer, verspäteter Zug muss überholen. Damit verspätet sich ab dort die Regionalbahn. Am Hauptbahnhof in Hamburg stelle ich fest, dass mein Zug nach Dresden erst ab Berlin fährt – immerhin gab es vor einer Woche die Warnung, dass ich eine andere Verbindung suchen müsse. Nur wusste ich nicht, ab wo.
Der nächste Zug nach Berlin ist gerade weg. Dann ein Blick auf die große Bahnanzeige – und sieh da, der Zug nach Berlin hat so viel Verspätung, dass ich noch bequem zum Gleise gehen kann, und ab geht’s.

Kurz darauf:
Das DB Abenteuer geht weiter: in Berlin verpasse ich den Anschluss nach Dresden. Nehme dann eine Bahn zum Flughafen, denn von dort fährt ein Zug nach Dresden. Von Dresden sollte es einen direkten Zug nach Bad Schandau geben, aber der fährt nur drei Stopps.
Bombenentschärfung – 80 Jahre nach Kriegsende!
Wegen einer Bombenentschärfung geht es dann nur weiter mit einem Ersatzbus, aber auch nur eine Station, dann zur nächsten Bahnstation, Pirna, dort eine halbe Stunde warten und dann, hoffentlich bald, die letzten Haltestellen bis nach Bad Schandau. Dort sollte ich mit einer Fähre über die Elbe direkt zum Hotel kommen, aber wegen Niedrigwasser fährt die Fähre nicht.
Zu allem Überfluss regnet es wie aus Kübeln.
Immerhin, die DB fährt, und mit viel Flexibilität und Kreativität komme ich an mein Ziel.
Kommentar der Freundin aus Polen, die ich am Ziel treffe:
Das ist Deutschland? Ich kann das alles gar nicht glauben.







